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Ständig krank im Urlaub? Warum Dein Körper genau dann streikt

  • Autorenbild: Stephan Toff
    Stephan Toff
  • 26. Juli 2025
  • 3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 7 Tagen

Fieberthermometer als Symbol für Urlaubskrankheit und gesundheitliche Folgen von Stress – Gesundheit und Resilienz für Führungskräfte in der Schweiz, St. Gallen, Thurgau, Zürich, Rheintal und Ostschweiz.
Die höchste Temperatur zeigt das Thermometer oft dann an, wenn die Anspannung abfällt - ein klassisches Zeichen dafür, dass der Körper nach einer Stressphase kollabiert.

Kennst Du das? Kaum beginnt der Urlaub, meldet sich Dein Körper. Kopfschmerzen, Erkältung, Magen-Darm oder totale Erschöpfung. Wochenlang hast Du durchgehalten, funktioniert, geliefert und genau dann, wenn Erholung möglich wäre, liegst Du flach.


Viele fragen sich in diesem Moment:

Warum werde ich im Urlaub krank?


Nun ja, Warum wird man im Urlaub krank?

Die Antwort liegt selten im Urlaub selbst, sondern im Davor. Während intensiver Arbeitsphasen läuft der Körper oft im Dauerstress. Adrenalin und Cortisol halten uns leistungsfähig, Symptome werden unterdrückt. Der Körper funktioniert, obwohl er eigentlich schon überlastet ist.

Sobald der Stress nachlässt, fällt dieser Schutzmechanismus weg. Das Immunsystem reagiert verzögert und genau dann zeigen sich Infekte oder Erschöpfung. Das ist kein Zufall, sondern eine logische Reaktion. Viele erleben das immer wieder.


Was hat Stress mit Krankheit im Urlaub zu tun?

Dauerstress schwächt das Immunsystem. Schlafmangel, hohe Verantwortung, emotionale Anspannung und fehlende Erholungsphasen hinterlassen Spuren. Der Körper ist lange im Überlebensmodus und bekommt kaum Zeit zur Regeneration.

Im Urlaub passiert dann etwas Entscheidendes: Der Körper schaltet um. Stresshormone sinken, das Nervensystem fährt herunter und genau in diesem Moment zeigt der Körper, was er vorher zurückhalten musste.

Man könnte auch sagen: Der Urlaub macht nicht krank. Er macht sichtbar, was schon da war.


Was tun, wenn man im Urlaub krank wird?

Eine häufige Frage lautet:

Was tun, wenn man im Urlaub krank ist?


Die wichtigste Antwort zuerst: Akzeptanz.


Nicht dagegen ankämpfen, nicht ärgern, nicht verdrängen. Der Körper braucht jetzt Ruhe.

Hilfreich sind:

  • sanfte Bewegung statt völliger Passivität

  • viel Schlaf

  • leichtes Essen

  • bewusste Pausen ohne digitale Reize


Und vor allem: kein schlechtes Gewissen.

Krankheit ist kein persönliches Versagen, sondern ein Signal. Die Krankheit bzw. der Körper zeigt dir in diesem Moment, dass du in deiner Arbeitswelt etwas ändern solltest.


Wie kannst Du verhindern, im Urlaub krank zu werden?

Die entscheidende Prävention beginnt nicht im Urlaub, sondern Wochen davor.


1. Stress nicht aufschieben

Viele halten bis zum letzten Arbeitstag durch und hoffen, im Urlaub alles nachzuholen. Besser ist es, bereits im Alltag regelmässig herunterzufahren.


2. Übergänge bewusst gestalten

Plane vor dem Urlaub bewusst ruhigere Tage ein. Kein Endspurt bis zur letzten Minute. Der Körper braucht Zeit, um umzuschalten.


3. Erholung nicht überplanen

Auch der Urlaub selbst kann stressig sein. Zu viele Programmpunkte verhindern echte Regeneration.


4. Früh auf Signale hören

Wer Erschöpfung ignoriert, zahlt später einen höheren Preis.


Warum das auch ein Führungsthema ist

Die Frage, warum Menschen im Urlaub krank werden, ist nicht nur individuell. Sie ist auch kulturell. In vielen Organisationen wird Dauerbelastung normalisiert, Pausen gelten als Schwäche und Erreichbarkeit als Selbstverständlichkeit.


Wie Unternehmen ihre Strategie klar ausrichten und Wachstum mit Kultur verbinden, zeige ich auf meiner Seite Unternehmensführung → Link


Und wie Führungskräfte gesunde Rahmenbedingungen schaffen, erfährst Du auf meiner Seite Leadership & Team → Link


Gesund durch Urlaub und Alltag

Ich unterstütze Menschen und Organisationen dabei, Stress besser zu bewältigen und eine gesunde Balance zwischen Arbeit und Erholung zu finden.

Gemeinsam entwickeln wir:

  • Strategien zur Stressprävention

  • gesunde Übergänge in den Urlaub

  • langfristige Resilienz statt kurzfristiger Erholung


Welche Ansätze für Dich sinnvoll sind, klären wir am besten persönlich im Einzelgespräch


Urlaub ist zum Geniessen da, nicht zum Kranksein. Lass uns gemeinsam daran arbeiten, dass Dein Körper nicht erst im Urlaub zur Sprache kommen muss.


Wenn Dich das Thema vertieft interessiert, lies auch meinen Blog Burnout: Hinschauen statt Wegsehen → Link

 
 
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